Schneller Würstchengulasch: Das cremige Familienrezept mit Paprika und Crème fraîche
Wenn es draußen grau ist: Mein liebstes Würstchengulasch
Kennst du das, wenn’s draußen so richtig ungemütlich ist, Regen gegen die Fenster klopft, und du eigentlich nur eins willst? Etwas Warmes, das nach Zuhause schmeckt. Ich glaube, jeder hat so ein Gericht. Für mich ist es, ehrlich gesagt, ganz oft dieses einfache, kunterbunte Würstchengulasch. Kein fancy Food, kein großes Tamtam – einfach Soulfood, das nach Kindheit, Lachen am Esstisch und diesen gemütlichen Abenden duftet, an denen keiner so recht aufstehen will, weil es so schön warm ist am Herd.
Das Lustige ist: Bei uns gab’s früher Würstchengulasch meistens an Samstagen. Warum? Keine Ahnung. Irgendwie war Samstags immer alles ein bisschen chaotisch – Wäsche, Freunde zu Besuch, irgendwie immer noch ein halbes Fußballteam im Wohnzimmer. Das Gulasch stand dann blubbernd auf dem Herd und wurde immer besser, je öfter jemand probiert hat (O-Ton: „Mama, ist das schon fertig?“).
Okay, bevor ich jetzt zu sehr abschweife – du merkst schon, ich hänge an dem Rezept. Und vielleicht zaubert’s dir ja genauso ein Lächeln ins Gesicht wie mir.
Würstchengulasch: Wenn schnell einfach reicht – und trotzdem jeder happy ist
Es gibt ja wirklich Tage, da kann die Küche ruhig mal aussehen, als wäre ein kleiner Orkan durchgefegt. Genau da schlägt die große Stunde vom Würstchengulasch. Du brauchst nicht viel, musst nicht Meisterkoch sein, und ach, es verzeiht wirklich so ziemlich alles. Die Würstchen, die grade da sind? Gehen. Paprika zu schrumpelig? Einfach mit rein.
Ich mag besonders, wie unkompliziert alles zusammenkommt: Zwiebeln, Paprika, diese leichte Knoblauchnote. Und wenn dann die Brühe auf das angeröstete Tomatenmark trifft… das zischt so richtig, die Farben werden tiefrot und alles riecht nach „gleich gibt’s was!“.
Ein kleiner Tipp am Rande: Ich schummel meistens noch einen guten Löffel Crème fraîche rein – das macht’s extra sämig. Mein Neffe schimpft: „Das gehört da nicht rein!“ Aber probier’s aus, ich schwöre, das hebt das Ganze.
Und das Beste? Am nächsten Tag, wenn’s durchgezogen ist, schmeckt’s fast noch besser. Also… falls überhaupt was übrig bleibt. (Hier meistens nicht!)

Die Zutaten für mein liebstes Würstchengulasch
- 500 g Würstchen (z. B. Wiener, gerne auch gemischt – Hauptsache, du magst sie!)
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 Paprika (rot, gelb oder das, was der Kühlschrank so hergibt)
- 1 EL Tomatenmark
- 300 ml Rinderbrühe (Gemüsebrühe klappt auch super)
- 400 g gehackte Tomaten (aus der Dose, weil das einfach herrlich unkompliziert ist)
- 50 g Crème fraîche (zum Glücklichmachen)
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver (keine Scheu, ruhig großzügig)
- 1 EL gehackte Petersilie
- Salz, Pfeffer
- Öl zum Anbraten
So wird’s richtig gut – Schritt für Schritt
- Heiz etwas Öl in einer richtig großen Pfanne auf mittlerer Stufe an. Ich nehm meistens Olivenöl, aber da bin ich nicht dogmatisch.
- Die Zwiebel schälen, würfeln und ab damit in die Pfanne. Lass sie ca. 2 Minuten glasig werden – nicht zu dunkel, das gibt sonst so einen leicht bitteren Beigeschmack.
- Während die Zwiebel brutzelt, schneidest du die Würstchen in Scheiben (oder Viertel, wenn du Lust auf mehr „Biss“ hast). Dann zusammen mit der gehackten Knoblauchzehe und den gewürfelten Paprika dazugeben. Noch mal 2 Minuten mit anbraten. Der Duft, der da schon entsteht… ich sag’s dir, das macht einfach gute Laune.
- Jetzt kommt das Tomatenmark ins Spiel. Einrühren und ganz kurz mit anrösten – nur ganz kurz, das gibt einen schönen, etwas tieferen Geschmack. Bloß nicht anbrennen lassen, das wär jetzt echt schade!
- Zeit für die Flüssigkeit! Gieße die Rinderbrühe und die gehackten Tomaten dazu. Alles ordentlich umrühren. Jetzt sieht’s noch ein bisschen nach Chaos aus, aber das wird gleich ein richtig schöner Topf voll Lieblingsessen.
- Paprikapulver, Petersilie, Salz und Pfeffer unterheben. Deckel halb drauflegen (damit nichts spritzt) und dann bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen. Ab und zu mal reinluschern, vielleicht umrühren.
- Kurz vor Schluss kommt mein Geheimtipp: Die Crème fraîche unterrühren. Das macht das Gulasch herrlich cremig und nimmt dem Ganzen so ein bisschen die „Kantigkeit“. Jetzt unbedingt noch mal probieren – vielleicht fehlt noch ein Hauch Salz oder ein Tick Pfeffer?
- Und jetzt: Baguette aufschneiden oder Reis kochen, Freunde oder Familie an den Tisch trommeln. Und genießen. Was anderes bleibt da eigentlich nicht mehr zu sagen. (Okay, ein Spritzer Zitrone drauf – nicht klassisch, aber ich mag’s!)
Gulasch geht immer – und jeder hat seine Geheimtipps
Ich hab ja schon erzählt, dass bei uns jeder in die Töpfe geluschert hat. Manchmal landeten auch Kichererbsen oder ein Rest Kartoffeln mit im Würstchengulasch – so nach dem Motto „was weg muss, muss weg“. Es gibt echt kein Dogma. Nur, dass es sättigt, wärmt und fast immer auch gut ankommt – egal, ob bei Freunden nach einer Party (Spätschicht, du weißt schon) oder einfach am Montagabend, wenn keiner Zeit für lange Geschichten hat.
Das Schönste: Der Topf ist irgendwie immer viel zu schnell leer. Ich hab schon erlebt, dass jemand die letzten Reste noch mit Brot aus der Schüssel geholt hat – und das obwohl ich eigentlich für „morgen“ was zurücklegen wollte. (A propos, in einer Dose hält sich das Ganze übrigens locker zwei Tage im Kühlschrank und lässt sich super aufwärmen.)
Manchmal mach ich gleich die doppelte Portion. Und manchmal auch einfach für mich allein, weil’s sich so gut wie eine Umarmung von innen anfühlt.
Naja, jedenfalls: Probier’s aus. Und wenn du magst, erzähl mir gern, wie dein Würstchengulasch am besten schmeckt – ich bin wirklich neugierig, was bei dir alles so in den Topf hüpft. Lass es dir richtig gut gehen. Essen verbindet… und ein gutes Würstchengulasch sowieso.


Schneller Würstchengulasch: Das cremige Familienrezept mit Paprika und Crème fraîche
- Total Time: 40 minuten
- Yield: 4 servings 1x
- Diet: Omnivore
Description
Ein warmer und herzhafter Wurstgulasch, perfekt für gemütliche Abende zu Hause – einfach zuzubereiten und voller Geschmack.
Ingredients
- 500 g Würstchen (e.g., Wiener sausages)
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 Paprika (red and yellow, or whatever you have)
- 1 EL Tomatenmark
- 300 ml Rinderbrühe (or vegetable broth)
- 400 g gehackte Tomaten (canned)
- 50 g Crème fraîche
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver
- 1 EL gehackte Petersilie
- Salt and pepper to taste
- Öl zum Anbraten
Instructions
- Heiz etwas Öl in einer richtig großen Pfanne auf mittlerer Stufe an. Ich nehm meistens Olivenöl, aber da bin ich nicht dogmatisch.
- Die Zwiebel schälen, würfeln und ab damit in die Pfanne. Lass sie ca. 2 Minuten glasig werden – nicht zu dunkel, das gibt sonst so einen leicht bitteren Beigeschmack.
- Während die Zwiebel brutzelt, schneidest du die Würstchen in Scheiben (oder Viertel, wenn du Lust auf mehr „Biss“ hast). Dann zusammen mit der gehackten Knoblauchzehe und den gewürfelten Paprika dazugeben. Noch mal 2 Minuten mit anbraten. Der Duft, der da schon entsteht… ich sag’s dir, das macht einfach gute Laune.
- Jetzt kommt das Tomatenmark ins Spiel. Einrühren und ganz kurz mit anrösten – nur ganz kurz, das gibt einen schönen, etwas tieferen Geschmack. Bloß nicht anbrennen lassen, das wär jetzt echt schade!
- Zeit für die Flüssigkeit! Gieße die Rinderbrühe und die gehackten Tomaten dazu. Alles ordentlich umrühren. Jetzt sieht’s noch ein bisschen nach Chaos aus, aber das wird gleich ein richtig schöner Topf voll Lieblingsessen.
- Paprikapulver, Petersilie, Salz und Pfeffer unterheben. Deckel halb drauflegen (damit nichts spritzt) und dann bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen. Ab und zu mal reinluschern, vielleicht umrühren.
- Kurz vor Schluss kommt mein Geheimtipp: Die Crème fraîche unterrühren. Das macht das Gulasch herrlich cremig und nimmt dem Ganzen so ein bisschen die „Kantigkeit“. Jetzt unbedingt noch mal probieren – vielleicht fehlt noch ein Hauch Salz oder ein Tick Pfeffer?
- Und jetzt: Baguette aufschneiden oder Reis kochen, Freunde oder Familie an den Tisch trommeln. Und genießen. Was anderes bleibt da eigentlich nicht mehr zu sagen. (Okay, ein Spritzer Zitrone drauf – nicht klassisch, aber ich mag’s!)
Notes
Kann mit übrig gebliebenem Gemüse wie Kichererbsen oder Kartoffeln zubereitet werden. Am nächsten Tag schmecken die Aromen noch besser.
- Prep Time: 10 minuten
- Cook Time: 30 minuten
- Category: Main Course
- Method: Stovetop
- Cuisine: German
Nutrition
- Serving Size: 1 serving
- Calories: 400
- Sugar: 7g
- Sodium: 800mg
- Fat: 20g
- Saturated Fat: 6g
- Unsaturated Fat: 10g
- Trans Fat: 0g
- Carbohydrates: 35g
- Fiber: 4g
- Protein: 18g
- Cholesterol: 60mg