Klassischer Saftiger Apfelkuchen: Das einfache Rührkuchen-Rezept mit wenigen Zutaten

Klassischer saftiger Apfelkuchen frisch aus dem Ofen serviert auf einer Tortenplatte

Apfelkuchen – Mein kleines Glück an grauen Tagen

Es gibt diesen einen Duft, der einfach alles besser macht: Warmer Apfelkuchen im Ofen. Ehrlich, das ist wie eine kleine Umarmung für die Seele. Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich an regnerischen Nachmittagen in der Küche gestanden hab, ein bisschen melancholisch vielleicht, und dann einfach Apfelkuchen gebacken hab. Und zack – besserer Tag.

Vielleicht kennst du das ja: Manchmal braucht man nicht viel, sondern einfach nur was richtig Gutes, Hausgemachtes, das irgendwie an Zuhause und Kindheit und diese besonderen Sonntage erinnert. Für mich ist das genau dieser Apfelkuchen. Simpel. Saftig. Und jedes Mal, wenn ich an das erste Stück gehe, muss ich schmunzeln – weil ich weiß, wie schnell der Rest verschwindet, sobald die Familie Wind davon bekommt.

Wenn Äpfel und Butter zusammenkommen – ein Stück echtes Zuhause

Ich schwöre, ich hab dieses Rezept schon gefühlt hundert Mal abgewandelt, mal mit Birnen versucht (nett, aber… meh), mal Zimt draufgegeben, mal Streusel obendrauf. Aber am besten schmeckt er mir immer noch so: ganz pur, nur mit ein bisschen Puderzucker darüber. So wie bei Oma damals.

Und – das muss ich wirklich zugeben – einen Apfelkuchen zu backen, ist wie Meditation für mich. Die Äpfel schälen, schneiden, ganz in Ruhe, dann der Duft nach Butter und Vanille, Teig in die Form, Apfelspalten oben drauf, und dann dieses Warten vor dem Ofen, wenn es langsam überall nach Apfel und Geborgenheit riecht. Klingt kitschig? Mag sein. Aber genau das ist so schön daran.

Die richtigen Zutaten – und worauf ich schwöre

Nicht alle Äpfel sind gleich, sag ich dir. Für mich gehören säuerliche rein, Boskop oder Elstar, einfach damit es nicht zu süß wird. Butter sollte weich sein, nicht geschmolzen – wenn ich zu ungeduldig war und die Butter in der Mikrowelle „mal eben schneller“ machen wollte, wurd es nie so fluffig. Also, auch mal Zeit lassen.

Falls du gerade keine Milch im Haus hast – schon mit einem Spritzer Sahne gemacht, klappt auch. Eier? Zimmerwarm ist besser, dann verbindet sich alles schöner. Und beim Mehl: Ich hab’s mal mit Dinkel versucht, aber ehrlich, der Klassiker mit Weizenmehl hat’s einfach drauf.

Ein Stück klassischer Apfelkuchen auf einem Kuchenteller für den Kaffeeklatsch

Zutaten für meinen Lieblings-Apfelkuchen

  • 3 Äpfel
  • 200 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 100 g Butter (weich)
  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Schritt für Schritt zum Apfelkuchen-Himmel

  1. Ofen auf 180 °C vorheizen.
  2. (Vergiss das echt nicht… Ich hab’s einmal vergessen und alles lief aus dem Ruder, weil der Teig dann zu lange stand.)
  3. Äpfel schälen, entkernen und in dünne Spalten schneiden.
  4. Die Mühe lohnt sich – je dünner, desto zarter werden sie beim Backen! Ich schnack’ meistens nebenher, weil das Schneiden fast meditativ ist.
  5. Butter, Zucker und Vanillezucker mit den Eiern cremig schlagen.
  6. Richtig hell und fluffig muss die Masse sein – ich höre auf, wenn sie fast wie kleine Wolken aussieht. (Und ja, ich probier immer einen Klecks… muss sein.)
  7. Mehl, Backpulver und Salz vermischen.
  8. Klingt trocken, aber wichtig, damit das Backpulver nicht klumpt später.
  9. Das Mehlgemisch abwechselnd mit der Milch unter die Butter-Ei-Mischung rühren.
  10. Nicht alles auf einmal! Erst ein bisschen Mehl, dann ein bisschen Milch, wieder Mehl… So wird der Teig schön glatt.
  11. Teig in eine gefettete Springform geben und glattstreichen.
  12. Ich nehme immer eine 26er-Form – zu klein und der Teig läuft dir weg, zu groß und alles wird ein bisschen zu flach.
  13. Die Apfelspalten fächerförmig auf den Teig legen.
  14. Wirklich, das Auge isst mit – aber keine Panik, wenn’s am Ende ein kleiner Apfelchaos wird. Schmecken tut’s trotzdem (und meistens sieht es am Ende doch hübscher aus als gedacht).
  15. Im vorgeheizten Ofen ca. 40–45 Minuten backen.
  16. Der Moment, wenn der Duft sich in der Wohnung ausbreitet… einfach herrlich. Ich mache immer die Stäbchenprobe: Teig bleibt hängen? Noch ein bisschen. Kommt’s sauber raus? Perfekt!
  17. Kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen und nach Lust mit Puderzucker bestäuben.
  18. Am allerbesten ist der Kuchen noch leicht warm. Und falls du’s richtig krachen lassen willst: Ein Klecks Schlagsahne dazu – oh ja!

Apfelkuchen-Momente und kleine Geheimnisse

Ich muss ehrlich sagen, wenn dieser Apfelkuchen aus dem Ofen kommt, versammeln sich alle wie von Zauberhand in der Küche. Mein Sohn behauptet steif und fest, er kann den Duft schon im Treppenhaus riechen (und ich glaub’s ihm irgendwie).

Manchmal nehm ich ein Stück mit auf den Balkon, selbst wenn’s draußen frisch ist. Handy weg, einfach sitzen und genießen. Am nächsten Tag, kurz in der Mikrowelle aufgewärmt, schmeckt er übrigens fast noch besser – so richtig saftig. Und wenn wirklich mal was übrig bleibt, ab in die Dose, hält sich locker zwei Tage (theoretisch – praktisch… na ja, du ahnst es).

Apfelkuchen geht einfach immer. Frisch, leicht warm, vielleicht zu einem Fest, zum Sonntagskaffee mit Freunden, zum Trost an trüben Tagen oder einfach mal so – ganz ohne Anlass. Genau diese Art von Kuchen ist das Herz einer guten Küche, findest du nicht auch?

So, jetzt kribbelt’s mir wieder in den Fingern – ich glaub, ich back gleich nochmal einen. Probier’s doch einfach mal aus. Ich wette, dein Apfelkuchen wird mindestens genauso schnell verschwinden wie meiner. Und falls dir noch was einfällt, schreib mir gern. Nichts verbindet mehr als ein gutes Rezept… und ein bisschen Apfelduft im Haus!

Selbstgemachter saftiger Apfelkuchen fertig zum Genießen
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Klassischer saftiger Apfelkuchen frisch aus dem Ofen serviert auf einer Tortenplatte

Einfacher Apfelkuchen Rührkuchen-Rezept


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  • Author: emma
  • Total Time: 60 minutes
  • Yield: 8 servings 1x
  • Diet: Vegetarian

Description

Ein saftiger, hausgemachter Apfelkuchen, der an Zuhause und Kindheit erinnert.


Ingredients

Scale
  • 3 Äpfel
  • 200 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 100 g Butter (weich)
  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Instructions

  1. Ofen auf 180 °C vorheizen.
  2. Äpfel schälen, entkernen und in dünne Spalten schneiden.
  3. Butter, Zucker und Vanillezucker mit den Eiern cremig schlagen.
  4. Mehl, Backpulver und Salz vermischen.
  5. Das Mehlgemisch abwechselnd mit der Milch unter die Butter-Ei-Mischung rühren.
  6. Teig in eine gefettete Springform geben und glattstreichen.
  7. Die Apfelspalten fächerförmig auf den Teig legen.
  8. Im vorgeheizten Ofen ca. 40–45 Minuten backen.
  9. Kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen und nach Lust mit Puderzucker bestäuben.

Notes

Für einen extra Genuss servieren Sie den Kuchen leicht warm mit einem Klecks Schlagsahne.

  • Prep Time: 15 minutes
  • Cook Time: 45 minutes
  • Category: Dessert
  • Method: Baking
  • Cuisine: German

Nutrition

  • Serving Size: 1 slice
  • Calories: 280
  • Sugar: 10g
  • Sodium: 50mg
  • Fat: 10g
  • Saturated Fat: 5g
  • Unsaturated Fat: 3g
  • Trans Fat: 0g
  • Carbohydrates: 40g
  • Fiber: 2g
  • Protein: 4g
  • Cholesterol: 45mg

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